Warum Coach.Mentor.Enabler und nicht klassischer Berater

Ich könnte als klassischer Berater arbeiten. Tagessätze, Präsentationen, Reports, die niemand liest. Das Modell kennt jeder. Es funktioniert, irgendwie.

Aber ich wollte etwas ganz anderes. Ich wollte etwas, das nachhaltig und effizient wirkt. Und so entstand Coach.Mentor.Enabler.

Lass mich kurz ausholen. Ich habe in meiner Karriere viele Berater kommen und gehen sehen. Große Namen, hohe Tagessätze, beeindruckende Slide-Decks.
Und dann? Der Berater geht, und das Unternehmen steht mit einem Report voller Empfehlungen da, aber ohne die Fähigkeiten, sie auch umzusetzen. Die Slides verschwinden dann gewöhnlich in einer Schublade. Die Erkenntnisse verblassen mit der Zeit und nach sechs Monaten ist alles wieder wie vorher.
Das Problem ist systemisch. Klassische Beratung schafft Abhängigkeit. Der Berater kommt, löst das Problem, geht wieder. Das Unternehmen hat dabei, im Normalfall, keinerlei eigene Kompetenz aufgebaut. Beim nächsten Problem braucht es wieder einen Berater.
Für Berater ist das ein gutes Geschäftsmodell. Wiederkehrende Kunden, wiederkehrende Umsätze. Aber ist das auch gut für den Kunden selbst?

Ich glaube aber an etwas anderes. Ich glaube, meine Aufgabe ist nicht, nur Probleme zu lösen sondern meine Aufgabe ist vielmehr, die Menschen zu befähigen, die Probleme auch selbst lösen zu können.
Das ist ein fundamentaler Unterschied. 
Nicht: „Hier ist die Antwort.“ 
Sondern: „Hier ist, wie du die richtige Antwort findest.“

Ich sage nicht: „Ich mache das für dich.“
Sondern ich sage: „Ich zeige dir, wie du es machst, und begleite dich dabei.“

Am Ende meiner Arbeit soll der Kunde nicht abhängiger von mir sein als vorher sondern tatsächlich viel unabhängiger. Er soll nicht nur das aktuelle Problem gelöst haben, sondern auch bereits sein das nächste Problem selbst lösen zu können und auch das übernächste und das alles ohne mich.

Die erste Rolle ist der Coach. Das bedeutet: Ich bin dabei, wenn du es machst. Nicht in einem abstrakten Sinn, sondern konkret, praktisch, hands-on.
Du analysierst dein erstes Risiko mit FAIR? Ich sitze daneben, schaue zu, gebe Feedback, korrigiere, wenn nötig. Du baust deine erste Security-Architektur? Wir machen es zusammen, Schritt für Schritt.
Coaching ist intensiv. Es erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Aber es ist auch unglaublich effektiv. Weil du nicht nur lernst, was du tun sollst, sondern wie es sich anfühlt, es selbst zu tun.
Es gibt Dinge, die man aus Büchern nicht lernt. Die Intuition, wann eine Analyse „fertig“ ist. Das Gefühl, wenn eine Architektur „stimmig“ ist. Die Fähigkeit, unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese Dinge lernt man nur durch Tun und am besten begleitet von jemandem, der es schon oft getan hat.

Die zweite Rolle ist der Mentor. Das ist etwas anders als Coaching. Mentoring ist weniger hands-on, dafür breiter aufgestellt. Es geht um Karriere, Entwicklung, Orientierung.
Ich habe mehr als 30 Jahre Erfahrung in dieser Branche. Ich habe Fehler gemacht, die du nicht machen musst. Ich habe Wege gefunden, die nicht offensichtlich sind. Ich kenne die Fallstricke, sowohl die technischen als auch die politischen.
Als Mentor teile ich diese Erfahrung. Nicht als: „So musst du es machen“, sondern als: „So habe ich es erlebt, hier sind die Lektionen die ich daraus gelernt habe.“ Du nimmst daraus alles, was für dich passt.
Mentoring funktioniert auf einer anderen Zeitskala als Coaching. Es sind längere Gespräche, regelmäßige Check-ins und strategische Diskussionen. Es geht nicht um das aktuelle Projekt, sondern um den großen umspannenden Bogen.

Die dritte Rolle und für mich eine der wichtigsten, ist der Enabler. Das Ziel ist hier nicht, dass du mich brauchst. Das Ziel ist, dass du mich nicht mehr brauchst.
Enablen bedeutet: Dir die Werkzeuge an die Hand zu geben, die du wirklich brauchst. Dir die Denkweisen zu vermitteln, die funktionieren. Dir genug Selbstvertrauen mitzugeben, dass du auch ohne mich schnell vorankommst.
Es ist eine Reise. Von enger Begleitung (Coach) über strategische Unterstützung (Mentor) hin zur Selbstständigkeit (Enabler). Irgendwann rufst du mich an und erzählst mir, was du geschafft hast und nicht um zu fragen, was du tun sollst.
Das ist der Moment, auf den ich hinarbeite. Der Moment, in dem ich überflüssig werde. Das klingt vielleicht kontraintuitiv. Warum sollte ich auf meine eigene Überflüssigkeit hinarbeiten?
Ganz einfach, weil das die einzige Arbeit ist, die wirklich zählt. Weil das der Unterschied ist zwischen Abhängigkeit und Befähigung. Weil das der Grund ist, warum ich das so gerne mache.

Die Cybersecurity-Branche hat ein großes Problem: Sie wächst schneller, als sie Talente ausbilden kann. Der Fachkräftemangel ist real, und er wird immer schlimmer.
Klassische Beratung verschärft dieses Problem. Sie zieht die Expertise aus dem Markt und konzentriert sie bei ein paar großen Beratungshäusern. Dann verkauft sie das Wissen an Unternehmen, die es sich selbst nicht leisten können. Die Expertise bleibt also nicht dort, wo sie schlussendlich wirklich gebraucht wird.
Coach.Mentor.Enabler ist mein ganz persönlicher Versuch, das anders zu machen. Expertise nicht verkaufen, sondern vervielfältigen. 

Nicht: Ich löse dein Problem. 
Sondern: Ich mache dich zum starken Problem-Löser.

Wenn das funktioniert, wenn jeder, mit dem ich arbeite, später selbst andere entwickeln kann, dann multipliziert sich die Wirkung. Das ist dann die Art von Skalierung, die nicht nur mehr auf meiner Arbeitszeit basiert.

Coach.Mentor.Enabler ist nicht für jeden das Richtige.

Es ist nicht für dich, wenn du eine schnelle Lösung brauchst und keine Zeit hast, selbst zu denken und zu lernen. Sehr oft ist die klassische Beratung die richtige Wahl, jemand, der kommt, das Problem löst, und dann auch wieder geht. Das hat auf jeden Fall seinen wertvollen Platz und seine absolute Berechtigung.

Coach.Mentor.Enabler ist aber genau für dich, wenn du langfristig denkst. Wenn du nicht nur dieses Problem lösen willst, sondern auch das nächste. Wenn du bereit bist, Zeit, Kraft und Gehirnschmalz zu investieren, um tatsächlich unabhängig zu werden.

Es ist für Studierende und Berufsanfänger, die nach einer steilen Lernkurve suchen. Die verstanden haben, dass der Abschluss erst der echte Anfang ist und nicht das Ende.

Es ist für erfahrene Profis, die einen unabhängigen Sparringspartner suchen. Die jemanden brauchen, der genau die unangenehmen Fragen stellt, die sie sich selbst nicht stellen wollen oder trauen. Diejenigen die einen Advocatus Diaboli wollen und nicht nach einem Ja-Sager suchen.

Es ist für Teams und Unternehmen, die Kompetenz aufbauen wollen. Die verstanden haben, dass Abhängigkeiten zu einem existenzielles Risiko führen können.

Ich bringe mehr als 30 Jahre Erfahrung mit. Techniker, ja, auf jeden Fall, aber auch die andere Seite: Kommunikation mit Vorständen, Budgetverhandlungen, politische Kämpfe, strategische Planung.
Ich bringe eine Perspektive mit, die wissenschaftlich fundiert ist, die nicht dominiert wird von Bauchgefühlen, sondern von belastbaren Methoden. Ich argumentiere nicht mit „Best Practices“ sondern durch begründete, wissenschaftlichen und nachvollziehbaren Entscheidungen.
Ich bringe eine Philosophie mit, die auf Befähigung ausgerichtet ist. Ich werde nie versuchen, dich abhängig zu machen. Ich werde daran arbeiten, dass du mich nicht mehr brauchst.

Coach.Mentor.Enabler ist nicht nur mein Slogan. Er ist die Beschreibung dessen, was ich glaube, fühle, denke und wie ich arbeite. Es widerspiegelt meine ganz persönliche und eigene Weltanschauung.

Es ist meine ganz persönliche bescheidene Antwort auf die Frage: „Was ist der sinnvollste Beitrag, den ich in dieser Branche leisten kann?“ Nicht noch ein Beratungsprojekt. Nicht noch ein Report, der in der Schublade verschwindet, sondern Menschen, die nach unserer gemeinsamen Zeit besser sind als vorher. Die selbstständiger geworden sind und die definitiv weniger Hilfe brauchen werden und nicht mehr.

Das ist der Grund, warum ich es liebe zu tun, was ich tue.

Wenn das bei dir auf emotionale Resonanz stößt und wenn du jemanden suchst, der dich entwickelt statt abhängig macht, dann lass uns einfach einmal reden.